amici del terzo mondo


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AMICITERZOMONDO: IL CAMMINO DELLA SOLIDARIETÀ

Im Jahre 1984 wurde die Idee geboren, nach dem Hinschied (1983) meiner lieben Mama, Viezzi Carissima verheiratet Burelli, zu ihrem Andenken etwas ganz Konkretes anzupacken. Meine Mama hatte ihr ganzes Leben in grenzenloser Hingabe in Haus und Feld, im Dienste ihrer Familie und ihrer Kinder hergegeben. Was konnte ich, ihr zu Ehren unternehmen? Ihrem Andenken verdanke ich eine plötzliche Erleuchtung, einen völlig anderen Weg einzuschlagen, über die Grenzen hinaus, mit den Armen und für die Armen, besonders für die Kinder und Kranken in Afrika und Südamerika. Aber wie vorgehen? Auch hier schenkte mir Mama Carissima die Eingebung. Als ich in einer Pfarrei der Stadt Udine als Vikar tätig war, arbeitete im Kollegium der gleichen Pfarrei die ehrwürdige

Schwester Lucina Baldassari, gebürtig aus Calcinate (Bergamo): Sie wagte nach einigen Jahren den Weg nach Afrika. Unsere Wege trennten sich und Jahre später, sie in Afrika und ich in der Schweiz, begegneten wir uns brieflich. Sie sandte mir einen Hilferuf um Unterstützung für Kinder in Burundi, genauer für die Kinder in Ngozi-Gihiza, in der Provinz Gitega. Diese Kinder besassen keine Schule, keinen „Treffpunkt“ und keinen Raum, wo sie hätten ausgebildet werden können. Es gab eine grosse Wiese, umgeben von Bananenpflanzungen. Inmitten der Wiese eine kleine, aus einigen Balken bestehende und mit Stroh bedeckte Hütte. Hier drinnen trafen sich die Kinder um lesen und schreiben zu lernen.


Spendet jeder einen Backstein, fällt die Schule niemandem zur Last

Unter dem Motto „spendet jeder einen Backstein, fällt die Schule niemandem zur Last (schnelle Hilfe!)“ startete meine erste Initiative zum Beschreiten des neuen Weges im September 1984. Ein wunderbarer Weg mit unerwarteten Erfolgen. Das Projekt für eine neue Schule war geboren und diese bereits im Juli 1985 durch die nachstehenden vier italienischen Auswanderer gebaut: Silvano della Mora, Luigi e Marinella Casali, Franco Burelli und dem Unterzeichneten, tüchtig unterstützt durch die Jungen vor Ort und besonders durch Schwester Anna Lazzari. Das war kein „leichtes“ Werk in einer Zeit religiöser Verfolgungen. - Wie gut erinnere ich mich, kaum am Flughafen eingetroffen, der Worte von Schwester Lucina: Don Danilo, man kann nicht bauen! Wogegen ich verblüfft aufbegehrte und sagte: Spass beiseite! Wissen Sie, was es für mich als Priester bedeutet, in die Schweiz zurück zu kehren, ohne die Schule gebaut zu haben, nachdem sich die Leute während eines Jahres für dieses Projekt verpflichtet und eingesetzt haben? Die Schwester verstummte. Ich gab ihr gleich selbst die Antwort: Die Leute würden sagen, der Priester hat sich das Geld unrechtmässig angeeignet!
- Um sechs Uhr in der Frühe des nächsten Morgens befanden wir uns auf jener grünen Wiese, auf welcher so viele Hoffnungen ruhten, um, selbst das Verbot der Messfeier missachtend, zur Begeisterung der Kinder und der sichtbaren Freude ihrer Eltern den Grundstein zu legen und … zur grossen Bestürzung der Schwester. Der Dorfoberste erschien, protestierte etwas zögerlich, während wir ihn mit der Erklärung besänftigten, nicht in die Schweiz heimreisen zu dürfen, ohne die Schule und weiteres gebaut zu haben. Heute steht dort nicht nur eine Schule, sondern auch ein Kirchlein, zwar ohne Türen, damit es ausser als Ort des Gebetes auch als Raum der Begegnung und Versammlungen dient – man kann es ja nicht schliessen! (Ein Jahr später waren
andere Kirchen auf Anordnung des Präsidenten Bagaza geschlossen!)


Wenn du ein Kind Hungers sterben siehst …

Hier also begann unser Weg, sehr bescheiden, mit grosser Begeisterung, jedoch anspruchslos.
Wir glaubten immer „daran“ jedoch jemand versuchte unsere Begeisterung zu dämpfen. Ich erinnere mich eines Tages nach der Rückkehr aus Afrika. Ich lud einen Priester zu mir zum zum Essen ein und berichtete ihm von meiner verblüffenden Erfahrung mit den Jungen vor Ort nach der Verwirklichung unseres Projektes. Er meinte, ein Jahr lang wirst du Erfolg haben, dann schwindet das Interesse, die Leute werden dir keine Folge mehr leisten. Durch diese Antwort fühlte ich mich innerlich verbittert. Ich erinnere mich genau meiner Antwort:
Das tat ich nicht für mich und werde es nicht für mich tun, und wenn der Herr will, dass ich fortfahre, wird Er vorsorgen; ich habe mich zur Verfügung gestellt, habe es gerne getan, wohl wissend, welche zusätzliche Arbeit auf mich wartet. Wenn du gesehen hast, wie vor deinen Augen ein Kind aus Hunger stirbt, und anderes mehr, bleibst du für dein ganzes Leben gezeichnet und verpflichtest dich zum schonungslosen Einsatz, einzig um Erfolg zu haben, der einen Sache das Lächeln wieder zu geben: dem LEBEN.

Wohlan, wie ihr seht, heute, nach 22 Jahren blicken wir auf viele Bauten zurück, wir bauen weiter an diesem grandiosen Weg. Wir haben uns auch Südamerika geöffnet und sind am Verwirklichen und Unterstützen so mancher Projekte für Gemeinschaften und Kinder, von Burundi über Kenia, vom Kamerun bis Burkina Faso, von der Demokratischen Republik Kongo über Ruanda bis Madagaskar. Von Bolivien bis Brasilien… Das ist eine goldene Kette der Solidarität, eine Brücke der Hoffnung, über welche das Leben unserer Familie fort dauert, der einzigen menschlichen Familie: unserer Welt. Die Armen haben uns gerufen, wir haben geantwortet und werden dank euch weiterhin antworten.
Alle Projekte funktionieren und bringen ihre Früchte. Jener Priester wurde durch alle die obigen Werke und durch die Eingebung meiner lieben Mama Lügen gestraft – amici-terzomondo lebt von Jahr zu Jahr weiter, verschiedene Personen begleiteten mich und teilten die in Afrika und Bolivien gemachten

Erfahrungen, Personen, die ihre Ferien opferten, alle Kosten für Reisen und Spesen als Zeichen der Solidarität selbst bezahlten, als Maurer, Helfer beim Aufbau oder nach der Rückkehr durch neuen Einsatz für neues künftiges Wirken. Die verblüffenden und grosse Befriedigung auslösenden Erfahrungen bestanden nicht in dem, was wir gaben, sondern in den täglichen menschlichen und geistigen unvergesslichen Erlebnissen mit Einheimischen, die mit uns und mit ihren Gemeinden zusammen wirkten.


Die Prioritäten

Vorrang hatten und haben immer die Schule, die Gesundheit, das Wasser und der Hunger. Ohne Schule, ohne Gesundheit, ohne Brot und Wasser gibt es keine Zukunft, kein Leben. Die Solidarität und Grosszügigkeit von Tausenden von Wohltätern bezeugen wir mit diesen Werken; diese wiederum verhelfen Scharen von Kindern und Jugendlichen, sich durch Weiterbildung auf eine Zukunft in Würde vorzubereiten, so, wie der Herr sie jedem Menschen schenkt. Viele, ja sehr viele Personen, kirchliche und zivile Persönlichkeiten, Gruppen und Vereinigungen haben mich, haben uns in all den Jahren unterstützt, um vor allem den Kindern Hoffnung und Lebensfreude zu geben.

Liebe Freunde und Wohltäter, wir danken euch allen aus tiefem Herzen. Jedoch der grösste Dank erwartet euch von Ihm, der alles sieht; seine wertvollste Belohnung erfolgt nicht nur „samstags“… Eltern, Kinder, Gemeinschaften, Schwestern, Missionare und Freiwillige, sie alle danken euch und werden euch nicht vergessen.

Willkommen auf dieser „Site“. Auch du, lieber Besucher unserer homepage, mögest Gutes tun und beitragen zur Vollendung des grossen Mosaiks unserer Familie, mit einem „Stein“ der Liebe und der Grosszügigkeit, um der Solidarität ein Antlitz zu geben. - Vergiss nicht: „Jedes Land ist mein Land – jeder Bruder ist mein Bruder“, anders gesagt: „von jedermann einen Backstein, dann drückt die Schule niemanden“.

Dank Einschulung, Alphabetisierung, „Brot und Milch“ werden wir Weiterbau und Unterhalt fortsetzen können. Zum Wohle der Kinder und der Schule, in welcher der Schritt ins Leben für die Zukunft in einer besseren Welt vorbereitet wird.
Danke für Ihren Besuch und Ihr Interesse.


Don Danilo Burelli
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